Einbruchschutz: Das sollten Sie bei der Anschaffung einer neuen Immobile beachten

von Thomas Hein

Beim Kauf einer neuen Immobilie ist es wichtig, auf Einbruchschutz Wert zu legen. Ist dieser nicht vorhanden, sollten Sie diesen unbedingt nachrüsten. Da insbesondere Bargeld, Schmuck sowie elektronische Kleingeräte im Fokus der Diebe stehen, wird nicht selten das ganze Haus verwüstet, um solche Dinge zu finden. Deshalb empfehlen wir Ihnen, Ihr Zuhause zu schützen und so sicher vor Einbrechern zu sein. Aus diesem Grund haben wir für Sie zusammengefasst, auf was Sie in Bezug auf den Einbruchschutz achten müssen.

Wie häufig wird in Deutschland eingebrochen?

Die Zahl der Einbrüche ist 2016 sowie 2017 gesunken. Dennoch gab es im Jahr 2016 bundesweit 151.265 Einbrüche. Grund für den Rückgang ist  nicht zuletzt der Einbruchschutz. Immer mehr Deutsche rüsten auf. So wollten 2017 etwa 1,73 Millionen Menschen ihre Einbruchssicherung renovieren oder modernisieren. Daraus resultiert die Abnahme der Einbruchszahlen.

 

Wie können Sie sich vor Einbrüchen schützen?

Wenn Sie sich eine neue Immobile anschaffen, sollten Sie unbedingt auf einen ausreichenden Schutz vor Einbrechern achten. Dabei ist es egal, ob es sich um eine private Immobile oder um gewerblich genutzte Räume wie das richtige Büro für Ihre Bedürfnisse handelt. Beide müssen vor Dieben geschützt werden. Unter anderem bestehen folgende Möglichkeiten:

Alarmanlagen:

Alarmanlagen verhindern zwar nicht den Einbruch an sich, sorgen jedoch dafür, dass der Dieb durch das Signal verschreckt wird und befürchtet, entdeckt zu werden. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieser flüchtet.

Kameras:

Da Täter in der Regel nicht erkannt werden wollen, trägt die Installation von Überwachungskameras zum Schutz vor Einbrüchen bei. Jedoch sollten Sie unter keinen Umständen zu Attrappen greifen, da diese von den Dieben erkannt werden und so keinen Schutz bieten.

Bewegungsmelder:

Da Licht potentielle Täter abschreckt, ist es sinnvoll, den Außenbereich mit Bewegungsmeldern zu versehen. So reagieren diese auf mögliche Bewegungen und leuchten Ihr Grundstück ab.

Sichere Türen:

Da Haustüren und Terrassentüren besonders beliebte Einstiegsmöglichkeiten bei Einbrechern sind, müssen diese speziell geschützt werden. Deshalb sollten Sie beachten, dass das Türschloss mindestens der Sicherheitsklasse 4 entspricht. Sicherer ist hingegen ein Modell der Klasse 5. Eine Übersicht über die einzelnen Schlossklassen bzw. Schlossklassifizierungen finden Sie hier. Daneben ist es sinnvoll, die Türen mit einem Querriegelschloss zu versehen. Informieren Sie sich jedoch unbedingt, wie Sie einen solchen Riegel richtig montieren.

Einbruchsichere Fenster:

Auch bei den Fenstern sollten Sie darauf achten, dass diese einbruchsicher sind. Ist dies nicht der Fall, können Täter innerhalb von wenigen Sekunden beinahe lautlos das Fenster mit einem Brecheisen aufhebeln. Deshalb sind Modelle empfehlenswert, die rundherum Pilzkopfzapfen angebracht haben. Schließt man das Fenster, so rasten diese ein und ein Aufhebeln ist nicht mehr möglich. Zudem besteht die Option, die Pilzkopfzapfen nachzurüsten. Zusätzlich sollte durchwurfhemmende Sicherheitsfolie auf der Glasscheibe angebracht werden.

Neben diesen Möglichkeiten gibt es eine Reihe zusätzlicher Optionen, die Immobilie richtig vor Einbrechern zu schützen. Weitere Informationen finden Sie in diesem kostenfreien Ratgeber zum Einbruchschutz. Nur mit der richtigen Sicherheitstechnik können Sie Ihre Immobilie sowie Ihr Hab und Gut vor Einbrechern schützen.

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